Solaranlage für einen Mercedes Vito 112 CDI

Folgende Anfrage erreichte uns:

Hallo liebes Auto-Solar Team,

wir bauen gerade unseren Camper um und sind auf der Suche nach einem kompletten Solarsystem, welches wir selbst einbauen wollen. Leider sind wir uns unsicher was die richtige Zusammenstellung der einzelnen Elektronischen Bauteile angeht. Deshalb sind wir sehr froh, das ihr eine Solarsystemberatung anbietet und würden wir uns freuen, wenn ihr das System auf unsere Ansprüche anpasst und uns ein Angebot schickt. Ich schicke euch ein paar Eckdaten:

1. Mercedes Vito 112 CDI

2. Gewünschte Verbraucher mit täglicher Nutzung:

  • Notebook (2h)
  • Handy (2,5h)
  • Handy (2,5h)
  • kleine Kompressorkühlbox (24h)
  • Armbanduhr (45 min)
  • Wasserpumpe (30 min)
  • LED Deckenlampe  (2h)
  • … + Puffer

Braucht Ihr den Verbrauch/Strombedarf der Geräte?

3. Frühling, Sommer, Herbst: ganz Europa

4. 2 Tage Standzeit bei schlechtem Wetter

5. Ein Landstromanschluss und ein Wechselrichter ist vorhanden. (Ich weis leider gerade das Modell des Wechselrichters nicht, kann dies aber gerne bei Bedarf nachschicken)

6. Ich schicke Ihnen ein Bild vom Dach mit. Wir haben uns vorgestellt die Solarzelle auf den Dachträger, neben die Dachbox zu montieren. Dafür würden wir noch weitere Querstangen kaufen. Ist das Machbar oder gibt es eine bessere Lösung?

Unsere Solarsystem-Empfehlung:

Die gewünschten Geräte sind relativ anspruchslos vom Verbrauch her.

Ein kleines System würde reichen, uns stellt sich nur die Frage, wie viel Dachfläche konkret frei ist?


Da ein Wechselrichter vorhanden ist reicht für Sie Folgendes:

1. LiFePo4 Akku 100 AH – (geringes Gewicht, lange Lebensdauer und kann vollständig ohne Schaden voll entladen werden)

2. 200-300 Watt Solarmodule – da diese insbesondere im Frühjahr und Herbst nur ca. 1/3 der Leistung liefern.

3. MPPT 20-30 Ampere Solarregler

Statt dem LiFePo4 Akku ist ggf. auch einfach ein Solargenerator interessant, da man diesen bei Bedarf einfach aus und einladen kann, was bei kleinen Fahrzeugen Vorteile hat.

6. Ein Bild vom Dach war leider nicht mit dabei. Sollte wegen der Dachbox nicht genug Platz für 300 Watt auf dem Dach sein, könnte man einen größeren Akku wählen z.B. 150AH LiFePo4 um die 2 Tage bei schlechtem Wetter mindestens autark stehen zu können.

Die Solarmodule kann man auf einem Dachträger befestigen oder mit speziellen Halterungen auf das Dach aufkleben.
Die Dachträger-Lösung ist bei kleinen Fahrzeugen oft besser, da man die Module bei Bedarf einfach entfernen kann und oft auch die Kühlung der Module durch mehr Abstand zum Dach besser ist.

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